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Ernst Solèr: Staub im Schnee |
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Geschrieben von Administrator
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Montag, 31. März 2008 |
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Die beschauliche Schweiz als Kulisse für attraktive spannende Krimis. Geht das? Mit Fred Staub geht das sehr gut.
Zum dritten Mal können sich Krimi-Liebhaber und Hobby-Ermittler mit ihm auf die Suche nach dem Mörder begeben. Nach den ersten beiden Einsätzen Staubs führt es den durchaus zynischen aber trotzdem auf gewisse Art und Weise liebenswerten Hauptmann der Zürcher Kantonspolizei dieses Mal zu einem brutalen Mord in den verschneiten Schweizer Wald. Wer Staub bereits kennt, wird ahnen, dass dieser Tatort und die damit verbundenen Temperaturen dem häufig miesepetrigen Ermittler wenig zusagen und seine Laune bei der Zusammenarbeit mit unfähigen Stadtpolizisten und der unpünktlichen Spurensicherung nicht gerade eine Steigerung erfährt.
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Da es sich bei dem Toten um den bekannten Quizshow-Moderator Ives Schneider handelt, muss sich Staub zudem mit suspekten Kollegen der TV-Branche, übermotivierten Pressesprechern und aufdringlichen Reportern herumärgern. Sie berichten umso eifriger, je mehr Details über den getöteten Fernsehstar ans Licht kommen: eine Schwulen-WG, Glücksspiele, Drogen und noch dazu hohe Schulden!
Nach einem zweiten Mord scheint der Fall als klares Eifersuchtsdrama gelöst zu sein.
Doch was wäre Fred Staub, Leiter der Abteilung für Besondere Verfahren, wenn er sich mit der erstbesten Lösung zufrieden gäbe? Alles wirkt zu offensichtlich und so ermitteln er und sein Team weiter und bringen die sonst so perfekt-schimmernde Schweizer TV-Welt ins Wanken ...
Alles in allem ein kurzweiliger Krimi, der sich vorrangig durch den entnervten Ermittler Staub und dessen zynische Bemerkungen zur Schweizer Polizei, dem Fernsehen und aktuellen Pop-Sternchen zu lesen lohnt.
Ernst Solèr: Staub im Schnee
GRAFIT Verlag GmbH
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. April 2008 )
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