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Geschrieben von Administrator
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Freitag, 28. März 2008 |
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Cornelia Schleime, die international erfolgreiche Malerin aus der DDR und längst nicht weit fort von dieser Vergangenheit, zu Hause in Berlin und in ihrem Atelier in Brandenburg, schickt Clara, eine Malerin, auf die Suche nach einem Partner, einer Beziehung, einem Mann, nutzt dazu das Internet, entdeckt Ludwig , einen Wetterjounalisten, der seine Wurzeln, wie sie, auch in diesem verschwunden Staat hat. Gemeinsame Erinnerungen an den Dämmmeritzsee in Hessenwinkel und Klein - Venedig. So gibt es Nähe und Vertrautheit. Ludwig kommt - und eines Tages verschwindet er wieder. Unerreichbar und undurchsichtig seine Vergangenheit. Ludwig hat in Leipzig Journalistik studiert. Er geht ausgerechnet wieder aus dem Leben von Clara, als sie ihm die Geschichte von ihrem langjährigen Freund und zeitweiligen Liebhaber, dem Lyriker, Sascha Andersen, erzählt, |
der einer der populärsten und fleißigsten Stasi - Spitzel war und über den nach seiner Enttarnung detailliert berichtet worden ist. Eine Geschichte, die in diesem Roman beklemmend dargestellt wird. Was aber hat Ludwig damit zu tun ? Die Vergangenheit ist immer gegenwärtig, Geschichte wirkt weiter, Erinnerungen und Beschreibungen aus einem Land vom Bedrückung, Tristesse und Überwachung. Das gelungene literarische Debüt einer bildenden Künstlerin .
Cornelia Schleime : Weit fort
Hoffmann und Campe
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. April 2008 )
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