|
un ballo in maschera
Ausgewählte Pressestimmen von der Premiere am 20. Januar
Wie Catherine Naglestad in ihrem Nachthemd hin- und hergeweht wird von den leidenschaftlichen Stürmen aus Abwehr und Sehnsucht, wie sie einmal ganz fraulicher Körper scheint und dann wieder wie ein dünnes Hemdchen über die Bühne flattert, wie ihr kraftvoller, fast schroffer Sopran dunkel durch alle diese Stürme leuchtet, das ist ganz einfach großartig ... Im Grunde machen Wieler/ Morabito also nichts Anderes, als liebende, leidende Menschen mit einer fast zärtlichen Sorgfalt der Personenregie auf die Bühne zu stellen und dabei deren Lieben und Leiden ganz von der Musik durchdringen und aussprechen zu lassen.
- Wolfgang Fuhrmann, BERLINER ZEITUNG, 22. Januar 2008 -
Souverän geführt wird dieser »Maskenball« vom dirigentischen Tanzmeister im Graben, dem jungen Schweizer Philippe Jordan, der die Fäden nie aus der Hand gibt, einen trocken knallenden, aber auch melodienblühenden Verdi vorantreibt. So macht Oper in Berlin Spaß.
- Manuel Brug, DIE WELT, 22. Januar 2008 -
Der Held des Abends, ein Tenor aus der Wunderkiste der Italianitá, war der Pole Piotr Beczala als Riccardo. Die Unbekümmertheit seiner munteren Arien im ersten Akt war erfrischend; die Töne im Liebesduett gelangen ergreifend, kaum schöner singbar. Sein Timbre ist ein Suchtstoff.
- Laura Naumburg, NEUES DEUTSCHLAND, 22. Januar 2008 -
In den Hauptpartien: Piotr Beczala, der bei den diesjährigen Salzburger Festspielen den Prinzen in der »Rusalka«-Neuinszenierung übernimmt und als Edgardo in »Lucia di Lammermoor« neben Anna Netrebko an der New Yorker Metropolitan Opera singt, und Catherine Naglestad, die beim Osaka Festival, den Bregenzer Festspielen sowie zur Eröffnung der Münchener Opernfestspiele 2008 auftreten wird.
|