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Geschrieben von Dieter E. Müller
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Mittwoch, 30. Januar 2008 |
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Gewiss gibt es Wichtigeres,literarisch Bedeutenderes - na und ? Dieser Roman ist das reine Vergnügen, Lektüre für eine Nacht, köstlich, amüsant. "Der letzte Weynfeldt" macht einfach Spaß und ist dabei glänzend geschrieben. Diesen vermögenden, ungewöhnlich, großzügigen, eigenwilligen und doch einsamen Mann wünschte man sich zum Freund. Der fünfzigjährige Kunstexperte aber ist leider nur eine literarische Figur von Martin Suter. Dieser Mann hat sich in einem Leben mit den alten Bekannten seiner Familie und einer Gruppe eigenwilliger Frauen und Männer eingerichtet, er hat Geschmack, ist korrekt, hat seine Gewohnheiten. Doch alles gerät durcheinander - durch ein Gemälde, den Rückenakt einer Frau und durch eine junge Frau, mit deren Erscheinen er nicht gerechnet hat. Nichts mehr - es wäre zu schade. Wir wünschen uns nur er wäre nicht der letzte Weynfried. Sicher ist es nicht der letzte Roman Martin Suters - und es war nicht sein erster. Von ihm wollen wir uns gerne weiter unterhalten lassen.  
Suter Martin "Der letzte Weynfeldt" Diogenes Verlag
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. Februar 2008 )
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