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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 20. November 2007 |
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"Ich habe Alzheimer" - Wie die Krankheit sich anfühlt. Der Titel dieses Buches wird dem Sachverhalt nicht ganz gerecht - weil ein an Alzheimer erkrankter nicht lange in der Lage wäre seine Situation darzustellen. So wird die Geschichte des niederländischen Wissenschaftlers und Schriftstellers Rene van Neer von seiner Tochter Stella Braam erzählt. Sie protokolliert den seelischen Verfall eines geliebten Menschen, wie der Vater nicht mehr fähig ist allein zu leben, wie er immer mehr Erinnerung und Orientierung verliert, wie er stürzt, wie er Krankheiten übersteht, verfällt. Es gibt viele Zitate, die Schilderung vieler Begebenheiten, die den unvorbereiteten Leser erschrecken lassen - vor einem Schicksal, das einen Angehörigen oder ihn selbst ereilen könnte. Stella Braam macht uns dabei aber auch damit vertraut, wie sehr die Pflegerinnen und Pfleger im Heim mit ihrer Aufgabe überfordert sind. Der einzige Trost für alle die allein gelassen werden - und nicht die Fürsorge und Hilfe ihrer Familie haben - sie haben alles, was sich um sie herum und mit ihnen zuträgt, in kürzester Zeit vergessen. Und : wie wichtig es ist, trotz allem, Alzheimerkranke, die geliebten Menschen, zu Hause zu betreuen. Dann ist es ein behüteter Weg ins Leere - der allerdings die größte Kraft der Angehörigen erfordert. Was dann bleibt sind Dankbarkeit der Betroffenen ( auch wenn sie unausgesprochen bleibt ), Geborgenheit und ein gutes Gefühl.
Stella Braam: Ich habe Alzheimer - Beltz-Verlag
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. November 2007 )
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