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Die Angst vor dem Keller, vor dem schwarzen Mann, dem Unvorhersehbaren war früher für viele Kinder nicht nur ein Albtraum sondern Realität, wenn sie in die Tiefe mussten um dort Kohlen zu holen, ausgeliefert dem Unheimlichen. Diesem Horror in einer vielfältigen Form in unbekannten Dimensionen begegnen wir nun alle als Leser , wenn wir Mark Z. Danielewskis "Das Haus - house of Leaves" zu unserer Lektüre machen. Wer in dieses Haus eintritt, ist verloren für seine Familie, für Geliebte, Freunde, Bekannte, kehrt erst nach über 800 Seiten zurück, vielleicht verändert, hoffentlich normal, damit er auch zurückfindet.Ein Roman, der uns magisch in seinen Bann zieht, der uns in einem Strudel mitreißt, in die Tiefe, in ferne abstruse, reale und erdachte Welten, in denen wir uns orientieren müssen und aus denen es nur die glückliche Flucht in unseren Alltag geben kann. Wir wissen nicht, was das Haus, das wir betreten eigentlich ist , ob es überhaupt existiert- wir erleben eine Filmexpedition, eine zerstörte Familie, eine excessive Suche, sind in einem Irrgarten, verlieren uns in Seiten, die diagonal, kopfüber, mit ein paar Worten oder nur mit einem Wort bedruckt sind. Entschlüsselung ist hoffnungslos. Faszination garantiert, bis zum Schluß . Ein Wälzer. Ein Buch das verwirrt und zugleich süchtig macht.
Gespenstisch, Horror, großartig !  
Mark Z. Danielewski :"Das Haus- House of Leaves", Klett-Cotta Stuttgart, 827 Seiten, 19.90 Euro
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