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Schwuler Onegin in Wildwest |
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Geschrieben von Administrator
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Freitag, 2. November 2007 |
"Eugen Onegin" als Beweis manischer Sucht von Regisseuren nach dem Besonderen. Tschaikowskis Oper spielt an der Bayerischen Staatsoper nicht in Rußland sondern im Wilden Westen - und die Männer sind schwul, dank "Brokeback Mounton" und weil Tschaikowki ja doch auch schwul war. Alles klar ? Onegin mit nacktem Oberkörper unterm Cowboyhut. Für solchen Unfug wurde der Pole Krzsyzstof Warlikowki verpflichtet. Kent Nagano kann dem offenbar nicht viel abgewinnen. Er dirigiert eher lustlos. Warum aber soll solche Interpretation nicht möglich sein, wenn es an der Staatsoper unter den Linden eine "Lustige Witwe" am Südpol gegeben hat und eine Turandot uns auf einem handy-Display erscheint oder an der Deutschen Oper "Traumgörge" in einer Art Beton-U-Bahnschacht mit Rolltreppen abgehandelt wird. "Eugen Onegin" für Homosexuelle, na bitte, nichts ist unmöglich.
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