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Die spannenden Franzosen kommen aus Rußland - und nicht nur das, sie stehen in einem einzigartigem engen Dialog mit der Kunst vom Ende des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Rußland.
"Bonjour Rußland" mit 120 Meisterwerken von Cezanne und Matisse,Monet, Gaugin, Picasso, Repin, Chagall, Kandinski und Malewitsch bedeutet eine Reise in die europäische Kunstgeschichte, zeigt Begegnungen und Entwicklungen zwischen Ost und West , wie sie bisher so noch nicht zu erleben waren. So ist diese Präsentation im Museum Kunst - Palast in Düsseldorf von weit größerer Bedeutung als die Ausstellung mit den , wie es hieß , "Schönsten Franzosen aus New York" in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, die inzwischen wieder eingepackt worden sind.
Die in Deutschland nur in Düsseldorf gezeigte Ausstellung widmet sich mit konzentriertem Blick auf die Jahre 1870 bis 1925 den faszinierenden Parallelen, den gegenseitigen Beeinflussungen, aber auch den unterschiedlichen Wegen der modernen russischen und französischen Kunstentwicklung. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht vom russischen Realismus eines Ilja Repin über Cézannismus, Fauvismus, Neoprimitivismus, Kubo-Futurismus, Abstraktion bis zum Suprematismus.
Die wichtigsten Pioniere der modernen französischen und russischen Malerei werden mit bedeutenden Schlüsselwerken wie dem „Porträt Jeanne Samary“ von Renoir, „Mont Saint-Victoire“ von Cézanne, „Portrait Dr. Rey“ von Van Gogh, „Ihr Name ist Vairaumati“ von Gauguin, „17. Oktober 1905“ von Ilja Repin, „Der Tanz“ und „Das rote Zimmer“ von Matisse, „Gitarre und Violine“ bzw. „Badende“ von Picasso, „Der rote Jude“ von Chagall, „Komposition No. 7“ von Kandinsky, „Weibliches Modell “ von Tatlin und dem Triptychon von „Schwarzen Kreuz, Schwarzen Kreis und Schwarzen Quadrat“ von Malewitsch präsentiert.
Dank der Großzügigkeit der leihgebenden russischen Museen können in Düsseldorf sowie anschließend in London Werke miteinander vereint werden, die der glanzvollen Geschichte der modernen Kunst wie auch der Geschichte der russischen Kunstsammlungen beredten Ausdruck verleihen.
Die gewiss in dieser Form einmalige Ausstellung , unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel und Wladimir Putin, ist dringend zu empfehlen. Die Reise nach Düsseldorf bedeutet eine große Bereicherung - bis zum 6. Januar besteht dazu Gelegenheit.
Weitere Infos zum museum kunst palast www.museum-kunst-palast.de
Abb. (Detail): Ilja Repin, 17. Oktober 1905, 1907
Leihgeber: Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg
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