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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 25. Oktober 2007 |
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Das also war das neue ARD - Format - Plassbergs "Hart aber fair" - ein interessanter Abend mit neuen Elementen, zahlreichen Einblendungen und Konfrontationen. Vor allem einer war zum Abschluß freigegeben : Peer Steinbrück, stellvertretender SPD - Vorsitzender und Bundesfinanzminister, der den Streit zwischen Beck und Müntefering zu erklären hatte - und dabei den sozialdemokratischen Offenbarungseid leistete : es gehe nicht um die Sache sondern um die verlorenen Stimmen. Die SPD drohe sonst in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Steinbrück war dabei glänzend in Form, parierte alle Angriffe auch im Einzelgespräch und war doch der Buh - Mann. Klar im Vorteil dagegen eine Frau, die mit drei Kindern nach drei Jahren Arbeitslosigkeit wieder einen Job gefunden hatte und einen patenten Sohn mitbringen konnte. Punktsieger des Abends war Gregor Gisy , der drauflos polemisieren konnte, so als habe es die wirtschaftliche Bruchlandung seiner SED in der DDR nie gegeben. Er wurde von Plassberg peinlich verschont. Ach ja, zur Dekoration gab es noch einen Unternehmer, der , weil nicht groß beachtet, blass bleiben musste und die Schauspielerin Marie Bäumer, die einmal Schröder verehrt hat und nun noch nicht weiß, ob sie Steinbrück versteht oder nicht. Interessant, vielversprechend, nur nicht fair.
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