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Geschrieben von Kultur Info
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Dienstag, 16. Oktober 2007 |
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Die Neunte kennen wir alle. Die Neunte mit der Ode an die Freude. „Die Neunte“, so heißt die jüngste deutsche Show von Emmy Gewinner Hans Liberg.
Der holländische Entertainer bürgt für einen Abend mit hohem Lachgehalt, voller Energie und Musikalität. Libergs Humoransatz, seine Qualitäten als Musiker, Rhetoriker und Humorist, sein Faible für Absurditäten, seine motorischen Eskapaden und die Riesenportion Selbstironie, mit der er nichts und niemanden und eben auch nicht die eigene Person dem Kakao entkommen lässt, sind schlicht: einzigartig. Einzigartig klug und gut.
Natürlich dürfen Beethoven und seine berühmte Sinfonie eine Rolle spielen. Von "Freude schöner Götterfunken" kennt er eine holländische, eine dänische und eine griechische Version. Flink wechselt er vom Klavier zur Gitarre, von der "kleinen Nachtmusik" zu "Strangers In The Night". Lindberg stellt mit abenteuerlichen Theorien und absurden Beispielen die Musikgeschichte auf den Kopf. "Klassische Musik ist nicht witzig", behauptet er diesmal in seiner Show. Wahrscheinlich nur, um anschließend das Gegenteil zu beweisen.
Ein paar Musikkenntnisse sind dabei hilfreich: der Zuhörer sollte „Die Fünfte“ mit ihrem „Ta ta ta ta“ vom Radetzkymarsch und „Die schöne blaue Donau“ von Preußens Gloria unterscheiden können.
Bis zum 28. Oktober ist das quirlige Multitalent im Tipi zu Gast.
Weitere Infos und Termine: www.tipi-das-zelt.de
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. Oktober 2007 )
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