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Kunst der Südsee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 12. Oktober 2007
Das Ethnologische Museum in Berlin-Dahlem zeigt derzeit die Sonderausstellung „Neuirland – Kunst der Südsee.“ Die Südsee hat auf Europa seit langem eine große Faszination ausgeübt. Robinson Crusoe lebte und überlebte dort, die Meuterer der Bounty fanden hier Zuflucht und Maler wie Paul Gauguin prägten unsere Vorstellung vom Leben der Insulaner zwischen Neuseeland und Tahiti. Dabei fand die eigene Kultur der Bewohner in der Südsee zu wenig Beachtung. Die Ausstellung in Berlin beschäftigt sich nun mit dem kulturellen und künstlerischen Leben der Südseebewohner um 1900. Über 160 Skulpturen & Malereien können auf insgesamt 4000 qm begutachtet werden. Besonderes Augenmerk legt die Ausstellung auf die Darstellung der Europäer, die Ende des 19. Jahrhunderts die Südseeinseln entdeckten. In Bildern und Skulpturen zeigen die Insulaner auf einmalige Weise die Eigentümlichkeiten der Neuankömmlinge. Die Ausstellung ist in 15 Themen gegliedert, die sich topografisch in ein Nord-Süd-Gefälle fügen: Angefangen mit den Malagan-Masken und Ritualen der Nordens, bis hin zu den berühmten Uli-Figuren des Südens, den Hermaphroditen mit ihren auffälligen Brüsten und Penissen, ist die Ausstellung eine sehenswerte kulturelle Begegnung!
 
Ethnologisches Museum Berlin, Arnimallee 27, 14195 Berlin
Sonderausstellung „Welt der Schatten – Kunst der Südsee. Totenkult und Ahnenbilder aus Neuirland“, bis zum 11. November 2007.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr
Eintritt: 8 €, ermäßigt 4 €
 
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