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Checkpoint Charly - Kitsch |
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Geschrieben von Deutscher Michel
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Montag, 1. Oktober 2007 |
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Die Veronika Ferres - DDR - Show : die Frau vom Checkpoint Charly, der Zweiteiler der ARD, von acht Millionen Zuschauern gesehen, ist eine Schmonzette erster Güte mit allen Zutaten, die ein TV -Bestseller haben muss. Dramatik , dräuende ( Gefahr im Verzuge ! ) , kitschige ( Achtung Gefühle und Liebe ), dramatisch böse ( Vorsicht die Stasi mit ihren Widerlingen ) Musik. Dann die guten Amerikaner ( der Journalist und die GI´s vom Checkpoint ) - schlimmer gehts nimmer, vergleichbar nur mit der Dresden-Sat 1 - Kitsch - Produktion. Und die Ferres, natürlich die Ferres, eine Frau aus München, die eine Frau aus der DDR spielt, weil sie ja auch eine Kommissarin aus dem Norden spielt und alles spielt, was sich so anbietet und weil sie so populär ist, daß ihr als Super - Frau die Bunte eine große Bild - und Interview - Strecke einräumt. Es gibt nämlich keine anderen Schauspielerinnen, die sich für diese Rolle eigneten. Gute Unterhaltung, aufwändig und doch billig vordergründig. Nein, hier ist nichts preiswürdig, auch wenn es Preise geben wird. Wer "Das Leben der anderen" gesehen hat, erkennt den Unterschied zwischen einem großen Film und einer peinlichen Rührstory. Um wie viel spannender und wichtiger die anschließende Dokumentation zum Fall der Mutter Gallus, mit den wahren Akteuren, mit der richtigen Geschichte. Nur das war ja keine Ferres-Show.
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