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Nolde in Berlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 24. September 2007
Emil Nolde (1867-1956), gebürtiger Nordfriesländer, zählte mit seinen farbintensiven Gesellschafts- und unzähligen Landschaftsansichten zu einem der bedeutendsten Maler des Expressionismus. Neben dem Hauptstandort Seebüll, dem Heimatort des Malers, hat die Emil-Nolde-Stiftung jetzt eine Dépendance in Berlin eröffnet. Im frisch renovierten ehemaligen Bankhaus Ebeling am Gendarmenmarkt sollen auf insgesamt 600 Quadratmetern Fläche vier Ausstellungen pro Jahr gezeigt werden. Begonnen wird mit Werken zum Thema Berlin, genauer gesagt zum Thema Großstadt Berlin, die Nolde immer mit zwiespältigen Gefühlen betrachtete. In den vielen Jahren, die er in Berlin lebte, entstanden insgesamt 113 Exponate, die sich dem hoch- und subkulturellem Leben der Metropole widmen: Ansichten farbenfroher Gesellschaften in Cafés und Kneipen, anmutige Aquarelle von Tänzern und Schauspielern des Varietés und dokumentierte Szenen berühmter Theaterinszenierungen von Goethe, Shakespeare und Max Reinhardt.
 
„Emil Nolde in Berlin, 1910/11 – Tanz, Theater, Cabaret“ bis 20. Januar 2008
Dépendance Berlin (der Nolde Stiftung Seebüll)
Jägerstraße 55, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10-19 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 6 €, Schüler/Studenten 4 €, Kinder unter 6 Jahren frei
Ausstellungskatalog (DuMont Verlag, 29 €), Audioführung (3 €)
Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. September 2007 )
 
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